Der Verein wurde 1906 als "Turnverein Vater Jahn Neetze" gegründet. Hermann Stolte wurde 1907 zum ersten Vereinsvorsitzenden der Vereinsgeschichte gewählt. Bereits während der Zwanziger Jahre fand sich eine erste Fussballgruppe im Verein zusammen, die sich nach Differenzen mit den Turnern vom Turnverein trennte und als neugegründeter Fussballclub "FC Neetze von 1925" fortan neben dem Turnverein existierte.
1924 wurde dem TuS Neetze der Jahnplatz gestiftet, auf dem später das heutige Jahnstadion errichtet wurde. 1926 nahm die erste Fussball-Jugendmannschaft am Spielbetrieb teil. 1928 wurde erstmals eine Fussball-Herrenmannschaft in Neetze gestellt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg schlossen sich der Turn- und der Fussballverein zum "Turn- und Sportverein Neetze von 1906" zusammen. 1950 erfolgte die Grundsteinlegung des Jahnstadions. Während sich der aktive Sportbetrieb im TuS Neetze in den Fünfziger Jahren vornehmlich auf den Fußball konzentrierte, gewannen in den Sechziger und Siebziger Jahren auch andere Sportarten im Verein an Zuspruch. Die Gründung neuer Abteilungen wie die Handballabteilung und die Tischtennisabteilung waren die Folge.
1972 wurde mit der Erstellung einer Sporthalle in Neetze ein weiterer Meilenstein in der Vereinsgeschichte gesetzt. 1978 wurde das Jahnstadion inklusive Vereinsheim erheblich aus- und umgebaut. In diesem Zuge erstellte der TuS Neetze als einer der ersten Vereine im Landkreis Lüneburg eine Flutlichtanlage.
In den Jahren 2007, 2008 und 2009 fanden umfangreiche Renovierungsarbeiten im Jahnstadion statt. Darunter faellt auch der Ausbau des Vereinsheimes zu einem Dorfgemeinschaftshaus.